Pressestimmen Ulrich Müller-Froß

Oberbadisches Tagblatt Nr.154 S.10 8.Juli 1998
„Ein Höhepunkt aber war das“ Rezitativo Fantasia“ aus der Sonate in A-Dur von César Franck. Hier gelangen den Interpreten Bilder von großer Intensität. Insbesondere die
Mundharmonika durch ihr feines Legatospiel und das dezente Handvibrato ließ Visionen von weichem Wind über Schilf entstehen.“

Badische Zeitung, Breisgauer Ausgabe, 04.Februar 2002
„ Bei Ulrich Müller-Froß wird man in Breisach noch lange an einen Künstler denken, dem nichts zu schwer zu sein scheint, nicht die Atemtechnik, nicht die atemberaubende Spielgeschwindigkeit, nicht die Sauberkeit in jeder Tonlage.“


Neue Westfälische vom 18.03.2003 über Ulrich Müller-Froß’ Spiel
„Auch für das kleine, fast familiäre Publikum war das eine Herausforderung: die über vier Oktaven gespielte Mundharmonika, nicht mehr das Volksinstrument, sondern durch den
Atem erweckte Lebendigkeit und Ausdrucksmöglichkeit, vom fast geschrieenen forte zum
zartesten pianissimo.“

Helmut Rottmann in der Oberhessischen Presse vom 26.07.2004
“Ulrich Müller-Froß und Martin Klingler schöpften mit Hingabe all diese Möglichkeiten zu
einem transparenten Klangspektrum aus, das immer faszinierte. Tropfenförmige Klangpunkte, Chromatiken, Modulationen, Zwölftontechnik, rhythmische und tonale Punktierung, Antizipationen: Sie zauberten erstaunliche Klangfarben und –schichten in den Fürstensaal (im Marburger Schloss), die kulminierten oder sich zart auflösten.“


Ingrid Eirich-Schaab in den Fränkischen Nachrichten vom 19. April 2005
Mit Standing Ovations honorierten die begeisterten Zuhörer die Leistung von Alice Duskova(Orgel) und Ulrich Müller-Froß

Eckehard Uhlig in der Rhein- Neckarzeitung 20. Juli 2005
Der Kammermusikkreis Schöntal setzte die von Barbara von Berlichingen initiierte Veranstaltungsreihe „Kunst auf der Tenne“ vor gut 100 Zuhörern fort, wobei mit dem
„Divertimento for Harmonica and String Quartet“ (von Gordon Jacob) ein besonderer musikalischer Leckerbissen geboten wurde. Beim Zuhören fiel die Selbstverständlichkeit auf, mit der sich das volkstümliche Blasinstrument mit seinem eigenwilligen Charakter in die klassische Klangstruktur eines Streichquartetts einfügt. Als Gast gestaltet Ulrich Müller-Froß, evangelischer Pfarrer in Osterburken, den solistischen Part mit Einfühlung und glanzvoller Technik. Sein Spiel ließ nie die instrumentalen Grenzen der Mundharmonika spüren, übernahm immer wieder mit sanglichem Ausdruck die Melodieführerschaft oder setzte sich als gewichtiger Kommunikationspartner von Geigen, Viola und Cello gekonnt in Szene. Lustig auf den Tönen hüpfend, gleich einer Mückenschar auf der Tenne, präsentierten sich das „Scherzetto“, lebhafte Folklore zeichnete den „Slavonic Dance“ aus, schwermütige Trauer die „Elegy“.


Hans-Rüdiger Klein in Harmonika International 2008 über die Uraufführung von Manfred Stahnkes „ Meister Eckhards Nichts“ in der Heilig Geist Kirche in Heidelberg am 12. April 2008

„Höhenflug, Absturz, quietschen, brummen, lautmalerisch fantasievolle Elemente, präzise und schnell. Mundharmonika solo und männliche Stimme. Wo war der Mann, die männliche
Stimme? Ach ja! Ulrich Müller-Froß hat sie gewissermaßen als seine zweite Stimme gleichzeitig auf der Mundharmonika imitiert! Das Publikum staunte. Es lohnte sich zuzuhören.“

Rhein-Neckarzeitung Ausgabe Weinheim vom 14.10.2009
„Hier ( Vivaldi, Konzert in d-Moll) hatten sowohl Orgel als auch Mundharmonika noch einmal Gelegenheit zu virtuosem Musizieren in weiten Schleifen des Melodienflusses. Diese
Musizierfreude war in den schnellen Allegroteilen ebenso spürbar wie in dem Larghetto, in dem die Orgel mit verhaltenem Bass den Jubel der Mundharmonika unterstreicht. Nach minutenlangem Beifall des begeisterten Publikums brachten die beiden Künstler das „Sicilienne“ von Fauré als Zugabe


Alexander Werner in den Badischen Neuesten Nachrichten vom 10. Mai 2010
„ Mit besonderen kammermusikalischen Leckerbissen demonstrierten Eva Sassenscheidt- Monninger an der Orgel und Ulrich Müller-Froß an der Mundharmonika, wie leichtfüßig das traditionsreiche Instrument auch in der Moderne zu überzeugen weiß. Seltenes Repertoire fügte sich hier harmonisch zusammen- Historisches, Neues und Neuestes etwa von Johann
Ludwig Krebs, Gabriel Fauré, Maurice Ravel, Joseph Noyon, Paul Lewis, und Manfred Stahnke. Ein Potpourri der Stile und Ausdrucksformen, kongenial verinnerlicht von dem Duo, in dem der Osterburkener Pfarrer meisterlich aufspielte. Eine für viele noch ungehörte Besetzung mit ungewohntem Klangbild, das sich im so perfekt aufeinander abgestimmten und inspiriertem Spiel alsbald in die Ohren schmeichelte.“

Rhein-Neckar-Zeitung vom 11.11.2010 Seite Adelsheim- Osterburken
„Eine Mundharmonika bringt man gewöhnlich nicht mit solistischen Höchstleistungen in Zusammenhang. Pfarrer Ulrich Müller-Froß überzeugte die Zuhörer vom genauen Gegenteil.
Mit großer technischer Versiertheit stellte er seine Mundharmonika als ein äußerst flexibles
Instrument dar, das höchsten solistischen Anforderungen gewachsen ist. Zwei Sätze aus dem
„Konzert für Mundharmonika“ von H. Villa-Lobos standen für diese Ausnahmevorführung Pate.“