Biographie Ulrich Müller-Froß

Ulrich Müller- Froß erlernte das Mundharmonikaspiel bei Frau Dr. Margot Eschenbacher-Eisenmann. Studien bei Fritz Pilsl, Tommy Reilly und später bei Helmut Herold ergänzten diesen Unterricht. 1975 gewann er den ersten Preis beim internationalen Tonbandwettbewerb. 1992 legte er die Solistenprüfung am Konservatorium in Trossingen ab.

Mit dem Pianisten Martin Klingler verbindet ihn eine langjährige Freundschaft. Sie haben etliche Konzerte miteinander gegeben in Müllheim. Freiburg, Breisach, Karlsruhe, Pforzheim, Bad Herrenalb, Osterburken usw. und zwei CDs eingespielt: 1998 „Klangfarben“ und 2003 „Scheibenfeuer“.
2005 kam als neues Partnerinstrument die Kirchenorgel hinzu. Am 17. April 2005 gaben Alice Duskova und Ulrich Müller-Froß im Erfttaldom in Hardheim in Neckar-Odenwald –Kreis ein viel beachtetes Konzert. Diesem folgten viele andere Konzerte mit etlichen anderen Organistinnen und Organisten z. b. in Chemnitz, St. Bartolomä bei Graz, Heidelberg, Nürnberg, Klingenthal. Mit Eva Sassenscheidt- Monninger unter dem Namen „Maus und
Elefant“, wirkte er bei den Kirchentagen in Bremen, München und Dresden mit. Hinzu kamen noch etliche andere Konzerte mit Orgel in Sindelfingen, in Darmstadt, in Karlsruhe, in Weinheim, in Limbach/Odenwald u.v.a.m.
Seit 2006 gab es einige Konzerte mit der Harfenistin Henrietta Fryer aus Stuttgart. In Schöntal / Kreis Künzelsau, in Erlenbach, in Nellingen und Viernheim und an anderen Orten mehr. Dabei entdeckte er verschollen geglaubte Kompositionen für Mundharmonika und Harfe und sucht sie neu zu setzen.
2007 kam noch das Trio Pianissimo hinzu. Es bestand aus Holger Ams. später Theodor Monninger an der Bratsche, Bernhard Trabold an der Gitarre und Ulrich Müller-Froß an der
Mundharmonika. Das Trio gestaltete die Weihnachtsmusiken in Osterburken – Bofsheim und wirkte darüber hinaus an anderen Konzerten z. b. in Buchen und Baden-Baden beim Deutschen Harmonika Verband mit. Als der Komponist Fritz Pilsl davon erfuhr, schrieb er spontan für diese Besetzung mehrere neue Werke.
2008 erfüllte sich Ulrich Müller-Froß einen besonderen Wunsch: eine CD mit Stücken für Mundharmonika allein: „ Die Ros’ ist ohn’ Warum“. Jahrzehntelang hatte er sich schon mit Stücken für Mundharmonika allein beschäftigt und viele Stücke gefunden. Aus diesem Fundus wählte er aus. Hinzu kamen zwei Neukompositionen von Frank Michael und Manfred Stahnke, die ebenfalls auf dieser CD zu hören sind.
Neben der Arbeit mit Duopartnern und dem Trio steht die mit anderen Gruppierungen. Einmal ist da die Camerata Instrumentale Freiburg zu nennen, mit deren Leiter , dem Flötisten und Komponisten Frank Michael Ulrich Müller-Froß etliche Konzerte bestritt. Frank Michael komponierte für die Mundharmonika drei Werke“ Ins Licht geschrieben“, „ Celestial Country“ und „ Mysterien des Lichts“. Als nächstes ist der Kammermusikkreis Schöntal zu erwähnen. Mit ihm realisierte Ulrich Müller- Froß Gordon Jacobs „Divertimento für Mundharmonika und Streichquartett“, sowie Siegfried Schmidt’s „Klangbilder für Mundharmonika und Streichquartett“ (Welturaufführung) in der Reihe „Musik auf der Tenne“ auf dem Hofgut Halsberg der Familie von Berlichingen. Mit dem Streichorchester der VHS Mosbach unter der Leitung von Eva Sassenscheidt- Monninger spielte er das „Konzert in für Mundharmonika und Streicher“ von Johannes Hauer und die „Five Pieces in form of a suite“ von Gordon Jacob in der Fassung für Mundharmonika und Streicher. Im selben Jahr luden ihn die Nürnberger Symphoniker ein, die Mundharmonika in Otfried Büsings „Picknick auf dem
Felde „ zu spielen.(Welturaufführung)

Aus familiären Gründen übersiedelte er 2011 von Osterburken nach Bruchsal. Dort arbeitete er als Pfarrer (DGfP/T) in der Altenseelsorge.

"Seit November 2016 wohnt er im Markgräflerland im Ruhestand".